Wir versuchen die Lawinengefahr einzuschätzen. Das einzige was für eine Befahrung vom Hang spricht ist, dass relativ wenig Schnee liegt. Der obere Teil ist definitiv steil genug für einen Lawinenabgang, aber weiter unten wird es wieder sicherer. Ich beschliesse mir die Sache anzusehen und Roman soll warten, falls es schief geht. Ich fahre die ersten 20m in den Hang rein, der Untergrund ist steinig und hat nur eine geringe Schneeüberdeckung. Jetzt habe ich keine Angst mehr vor Lawinen, aber stürzen möchte ich in diesen Steinen nicht. Also suche ich ein Feld mit etwas mehr Schnee und da höre ich es bereits, das Geräusch, dass man als Skitourengänger nicht hören möchte. Ein leiser dumpfer Knall, der Untergrund wird schwammig. Alles geschieht recht langsam und eigentlich harmlos.Mir ist sofort klar, ich habe soeben eine Lawine ausgelöst. Kurz überlege ich noch ob ich den Lawinenairbag auslösen soll, oder ob das übertrieben wäre. Mit den Füssen habe ich den Halt in der fliessenden Lawine verloren, mich spült es langsam in der Lawine sitzend den Hang hinunter. Die nächste Entscheidung ist, ich zieh den Airbag lieber solange ich noch kann. Das tue ich dann auch, drauf folgt der nächste Knall diesmal vom Auslösen des Lawinenairbags. Der öffnet sich auch relativ gemächlich, es gibt mir ein sicheres Gefühl, ich kann aber von jetzt an nur noch eingeschränkt sehen. Immer noch fliesse ich sitzlings den Hang hinunter, zwar etwas schneller, doch immer noch kein Grund zur Sorge. Jetzt wird das Ganze tiefer, auch spüre ich deutlich einen Schub von rechts, den ich mir nicht erklären kann. Meine Skis fangen an mich nach unten zu ziehen, doch der Airbag verhindert ein Abtauchen. Jetzt zieht die Lawine einer meiner Stöcke nach unten, den ich dummerweise nicht loslasse. Bis der Zug abrupt nachlässt, die Lawine hat kurzerhand meinen Teleskopstock auseinander gerissen. Gefühlt bin ich schon eine Ewigkeit in dieser Lawine und es wird richtig gefährlich. Hangabwärts türmen sich Berge von Schnee, die blöden Skis ziehen mich immer tiefer. Dann plötzlich Stille, ich stehe in einer sehr unangenehmen Haltung, Beine verkreuzt in der Lawine, aber es scheint alles heilgeblieben zu sein.
Meteora in Griechenland gehört zweifellos zu den besonders schönen Klettergebieten in Europa. Das Gestein ist besser als man denken würde und die Umgebung traumhaft. An die Absicherung muss man sich etwas gewöhnen, aber die vielen Mehrseillängenrouten auf die diversen Pfeiler, generieren Glücksgefühle pur!
Angeblich soll Leonidio das neue Kalymons werden. Noch ist es nicht so weit, die Kletterinfrastruktur im Dorf fehlt fast gänzlich und die Auswahl an Routen ist bei weitem nicht so gross, trotzdem hat Leonidio ein riesiges Potential. Die Felsqualität ist ausgezeichnet, die von uns besuchten Klettersektoren hatten viel Charme und Leonidio ist auch im Winter gut von Athen zu erreichen.
Es war jetzt ca. halb fünf und wir kamen im Dunkeln gut voran, nach dem Einstieg quer über das erste Schuttfeld, in das erste Couloir.
Um 2 Uhr gibt es Frühstück , um 2.40 gehts los, im Dunkeln, immer der Spur nach. Auf dem Grat kommt ein eisiger Wind auf.
Ein Höhepunkt an dieser Tour beginnt gleich hier beim Abstieg von Aiguille du Midi auf den Gletscher. Bereits nach den ersten Schwüngen wird klar, dass wird heute keine leichte Sache, aber die Aussicht ist herrlich.
Um unsere Kenntnisse im Eisklettern zu vertiefen, nehmen Denise und ich an einem Eiskletterkurs bei der Bergschule Adelboden teil. Hier oben auf der Engstligenalp herrschen optimale Bedingungen zum Üben.
Bei der Aufzählung der schönsten und grössten Klettergebiete in Europa, darf Finale nicht fehlen. Nicht nur für Kletterer ist dies ein magische Ort, längst haben auch die Mountainbiker und Wanderer Finale für sich entdeckt.
Mindestens jedes zweite Jahr fahren wir an den Gardasee zum Klettern. Bei Arco hat es fantastische Mehrseiltouren, aber auch dutzende von super eingerichtete Klettergärten.
Bei traumhaften Bedingungen fahren wir vom Säntis über Meglisalp hoch zum Rotsteinpass nach Unterwasser.
Mittlerweile ist der Nebel in die Wand gezogen, wir sind schon seit drei Stunden in der Wand und ich friere wie verrückt. Zu diesem Zeitpunkt habe ich grosse Zweifel, dass wir heute auf dem Gipfel sein werden.
Die Verhältnisse zum Freeriden hätten nicht besser sein können. Über Nacht schneite es 80cm feinster Pulverschnee, am Morgen auf dem Titlis war es -15°C kalt.
Kreuz und quer suchten wir einen Weg durch den
Wald zwischen der düsteren kalten Nordflanke des Mattstocks und dem steilen Wald auf der anderen Talseite.
Die letzten 20 Minuten muss ich etwas leiden,
der Gipfel will einfach nicht näher kommen.
Die Sächsische Schweiz hat eigene Kletterregeln, spezielle Absicherungstechniken und eine eigene Schwierigkeitsskala. Geklettert werden darf nur an Sandsteintürmen, nicht aber an den Massiven.
Die Höhle hat eine Gesamtlänge von
über 200Km, sie ist die acht grösste Höhle der Welt.
Zürich 8 Uhr,
das Thermometer zeigt -16°C. Bei der Hinfahrt hören wir im Radio, dass es das kälteste Wochenende seit ca. 30 Jahren werde.
Dr blau Chäfer ist ein Klassiker, somit oft
begangen und deshalb an manchen Stellen etwas speckig, aber zweifellos handelt es sich um eine ganz besonders schöne Route, die man aber besonders beim Abseilen nicht unterschätzen
darf.
Der imposante Alpinwanderweg Fründschnuer oder
auch Schafschnuer genannt war schon lange ein geplantes Projekt, das sich an einem verlängerten Wochenende wie dieses anbot.
Die kleine Wasserquelle die aus der Felswand
sprudelt ist von weither zu hören, lange bevor man sie sehen kann. Jetzt sind wir sicher, das wir auf dem richtigen Weg auf den Mythen sind.
Wie fast immer wenn ich mit Phantom unterwegs bin, ist es etwas besonderes. Diesmal ist es eine extrem Skitour auf dem Uetliberg.
